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  • AutorenbildSigrid Strieder

Entzündungsarme Ernährung - Teil 1


entzündungsarm ernähren
entzündungsarm ernähren

Entzündungen in unserem Körper können zu einer Vielzahl an Erkrankungen führen. Häufig bemerken wir sie erst gar nicht, wenn sie sich als sogenannte stille Entzündungen oder silent inflammation langsam ausbreiten. Ursache hierfür kann z.B. eine nicht mehr intakte Darmschleimhaut sein. Aber auch Allergene, Umweltschadstoffe, zu viel Bauchfett und Stress können Entzündungsreaktionen hervorrufen. Wir können auch genetisch dazu neigen, schneller mit stillen Entzündungen zu reagieren. Mit der Zeit kann es zu Gewebs- und Stoffwechselveränderungen kommen, Schmerzen, Unwohlsein und chronische Erkrankungen wie z.B. Rheuma oder Arthrose können folgen. Essen wir auch noch ungesund, verstärkt sich der Teufelskreis. Ja, richtig gelesen. Wir haben mit unserer Ernährung einen erheblichen Einfluss auf Entzündungen in unserem Körper.


In Teil 1 meines Blogbeitrags "entzündungsarme Ernährung" gehe ich auf Essgewohnheiten ein, die die Entzündungen eher noch anfachen. In Teil 2 stelle ich Lebensmittel und Gewürze vor, die uns helfen, Entzündungen günstig zu beeinflussen.


Ungünstig bei Entzündungen sind:

  • Zucker und raffinierte Kohlenhydrate

  • Verarbeitete Lebensmittel: sie enthalten oft chemische Zusatzstoffe, viel Zucker und Trans-Fette

  • Trans-Fette: das sind ungesunde Fettsäuren, die in gehärteten Ölen, Tiefkühlprodukten, verarbeiteten Lebensmittel (Dosen, Büchsen, Tüten etc.) und Margarine enthalten sind

  • Frittiertes

  • Rotes Fleisch: insbesondere, wenn es zu Wurst, Schinken und Speck verarbeitet wurde und damit viel gesättigte Fettsäuren und Nitrate enthält

  • Mit Schwermetallen belasteter Fisch (mittlerweile sehr verbreitet)

  • Mit Pestiziden und Glyphosat belastete Nahrungsmittel

  • Alkohol

  • übermäßiger Koffeinkonsum

  • Gluten, wenn eine Zöliakie vorliegt, aber auch, wenn nur eine Unverträglichkeit existiert. Diese ist häufiger, als man denkt, die Symptome sind oft sehr unspezifisch. Insbesondere unser hochgezüchteter Weizen wird mittlerweile oft nicht mehr gut vertragen.

  • Milch und Milchprodukte, wenn eine Milchunverträglichkeit vorliegt

  • ungünstiges Verhältnis von Gemüse + Salaten zu Kohlenhydraten und Fleisch


Geht man die Liste durch, merkt man schnell, dass Vieles davon zu unserem ganz normalen Alltag gehört. All das zu ändern, ist schon eine große Herausforderung und braucht viel Konsequenz. Ich kann aber mit Nachdruck bestätigen, dass sich der Körper von all dem mit der Zeit entwöhnt und das Verlangen danach immer mehr abebbt. Nach einiger Zeit spüren wir, dass wir uns besser und energiereicher fühlen und dann wird es um so leichter, dran zu bleiben. Ich kann nur dazu ermuntern, Schritte in diese Richtung zu gehen und im Gegenzug die Vielfältigkeit entzündungsarmer Lebensmittel kennen zu lernen. Mehr dazu in Teil 2.

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