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  • Sigrid Strieder

Corona-Zeit und das Immunsystem


Seit Monaten beherrscht SARS-CoV-2 die ganze Welt und an vielen Stellen wird fieberhaft nach Medikamenten und Impfstoffen zur Bekämpfung des Virus geforscht. Dabei vermisse ich den Aufruf der Regierung an uns, sich parallel auch um unser Immunsystem zu kümmern. In der ganzen Menschheitsgeschichte hat es immer wieder neue Erreger gegeben, mit denen die Menschheit fertig werden musste. Ein gut aufgestelltes Immunsystem ist dafür von unschätzbarem Wert. Wir wissen nicht, wann es spezifische Medikamente und/oder einen sicheren Impfstoff geben wird, aber für ein gutes Immunsystem können wir jetzt schon viel machen. Der zeitliche Druck der Regierungen ist so hoch, dass jetzt sogar die Zulassungsvoraussetzungen für Impfstoffe deutlich reduziert wurden und das auch noch bei einem völlig neuartigen Impfstoff, der in unseren genetischen Code eingreifen wird. In unser aller Interesse wäre es gerade hier richtig wichtig, so einen Impfstoff sehr genau zu testen, auch wenn das deutlich mehr Zeit brauchen würde, denn auch hier geht es um unsere Gesundheit. Es werden gesunde Menschen geimpft, die (und auch deren Nachkommen) das nicht mit einer ggf. dadurch verursachten Krankheit oder Einschränkung bezahlen dürfen. Wir dürfen nämlich auch nicht vergessen, dass der Virus bei über 80% der Menschen weitgehend symptomarm verläuft. Deswegen müssten in meinen Augen höchste Sicherheitsanforderungen an so einen Impfstoff gestellt werden, statt die Zulassungsvoraussetzungen drastisch zu reduzieren.


Aber zurück zum Immunsystem: was könnten Sie in der Zwischenzeit tun?

  • fühlen Sie sich gesundheitlich nicht fit, so nutzen Sie jetzt die Sommermonate für eine Abklärung beim Therapeuten und ggf. eine effektive oder angepasstere Behandlung. Denken Sie auch an Ihre Vorsorgeuntersuchungen.

  • Tanken Sie jetzt im Sommer möglichst viel Vitamin D. In Untersuchungen gibt es zunehmend Hinweise darauf, dass ein guter Vitamin D Spiegel ein guter präventiver Faktor ist.

  • Achten Sie auf nährstoffreiche Kost, möglichst aus biologischem Anbau. Die Zusatzstoffe wie Geschmacksverstärker etc und die Pestizide in herkömmlichen Nahrungsmittel schwächen eher unser Immunsystem. Für ein gut funktionierendes Immunsystem sind in ausreichendem Maß zur Verfügung stehende Vitalstoffe einfach essentiell. Die Bedeutung von Vitamin C und Zink ist vielen bekannt, darüber hinaus gibt es aber noch viele andere wichtige Nährstoffe. Dazu gehört auch die Verwendung guter Öle.

  • In der Kräuterkunde gibt es viele immunsystemstärkende Substanzen, lassen Sie sich ggf. beraten.

  • Ein gutes Immunsystem "wohnt" in einem gesundem Darm. Bringen Sie ggf. Ihren Darm wieder auf Vordermann.

  • Gehen Sie regelmäßig an die frische Luft, möglichst mit sportlicher Betätigung. Gerade Menschen mit Bluthochdruck profitieren von regelmäßigem Sport, wozu auch schon ein ausgedehnter Spaziergang gehören kann.

  • Psychohygiene: die uns alle gerade umgebende gefühlte "Dauerpanik" ist für ein gutes Immunsystem eher contraproduktiv. Angst fressen Seelen, kennen Sie diesen Spruch? Es wäre wichtig, wenn wir alle aus dem "Angstmodus" wieder raus könnten, was nicht heißt, dass wir deswegen keine gebotene Vorsicht walten lassen. Aber unsere Gedanken zunehmend auch wieder auf Positives zu richten, wieder mehr freudvolle Dinge zu machen und regelmäßig in eine Entspannung zu gehen, darüber würde sich unser Immunsystem sehr freuen. Ein seelisch ausgeglichener Mensch ist weniger anfällig für Krankheiten.



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