Klassische Homöopathie

Klassische Homöopathie

@ Fotalia Sonja Birkelbach

Im Anamnesegespräch nehme ich mir viel Zeit für Sie. So können Sie mir in Ruhe und in geschützter Umgebung alle Ihre Beschwerden genau schildern. Haben Sie bereits ärztliche Befunde oder Laborergebnisse, bringen Sie diese bitte mit. Eine körperliche Untersuchung rundet das Bild ab. Eine ausführliche Anamnese hilft mir außerdem, Ursachen und Zusammenhänge besser erkennen zu können. 

Bei chronischen Beschwerden kann die Anamnese 2 – 3 Stunden in Anspruch nehmen. Mir ist es wichtig, Sie und Ihre Krankheitsgeschichte genau kennen zu lernen. Oft finden sich schon in der Vorgeschichte wichtige Hinweise, die mir helfen, das für Sie passende Arzneimittel zu finden. Bitte bedenken Sie, dass in der klassischen Homöopathie die Verordnung nicht nach dem Namen der Krankheit vorgenommen wird, sondern nach den genauen individuellen Krankheitssymptomen. Dies ist ein grundlegender Unterschied zur Schulmedizin und vielen anderen Therapieformen.

 

Die Anamnese bei akuten Erkrankungen ist i.d.R. weniger zeitaufwendig. 

Im Anschluss an unser Anamnesegespräch werte ich Ihre Angaben aus und Sie bekommen von mir ein spezifisches, individuelles homöopathisches Arzneimittel in einer für Sie bestimmten Dosierung verordnet.

 

Im weiteren Verlauf ist es wichtig, dass Sie alle auftretenden Reaktionen nach Mitteleinnahme beobachten und festhalten. Sie geben mir wichtige Anhaltspunkte für die weitere Behandlung. 

Die sanfte Macht der kleinen Kugeln

Die Homöopathie verbreitet sich in der Welt immer weiter. Zunehmend mehr Menschen profitieren spürbar von ihr und erleben täglich ihre Wirksamkeit. Daneben ist sie bei richtiger Anwendung auch noch nebenwirkungsfrei und kostengünstig . Und sie ist als Begleitbehandlung im Sinne einer sinnvollen Ergänzung verschiedener Therapie- und Hilfsangebote sehr gut eignet. 

Was erwartet Sie in einer homöopathischen Behandlung ?

Im Anamnesegespräch nehme ich mir viel Zeit für Sie. So können Sie mir in Ruhe und in geschützter Umgebung alle Ihre Beschwerden genau schildern. Haben Sie bereits ärztliche Befunde oder Laborergebnisse, bringen Sie diese bitte mit. Eine körperliche Untersuchung rundet das Bild ab. Eine ausführliche Anamnese hilft mir außerdem, Ursachen und Zusammenhänge besser erkennen zu können. 

Bei chronischen Beschwerden kann die Anamnese 2 – 3 Stunden in Anspruch nehmen. Mir ist es wichtig, Sie und Ihre Krankheitsgeschichte genau kennen zu lernen. Oft finden sich schon in der Vorgeschichte wichtige Hinweise, die mir helfen, das für Sie passende Arzneimittel zu finden. Bitte bedenken Sie, dass in der klassischen Homöopathie die Verordnung nicht nach dem Namen der Krankheit vorgenommen wird, sondern nach den genauen individuellen Krankheitssymptomen. Dies ist ein grundlegender Unterschied zur Schulmedizin und vielen anderen Therapieformen.

 

Die Anamnese bei akuten Erkrankungen ist i.d.R. weniger zeitaufwendig. 

Im Anschluss an unser Anamnesegespräch werte ich Ihre Angaben aus und Sie bekommen von mir ein spezifisches, individuelles homöopathisches Arzneimittel in einer für Sie bestimmten Dosierung verordnet.

 

Im weiteren Verlauf ist es wichtig, dass Sie alle auftretenden Reaktionen nach Mitteleinnahme beobachten und festhalten. Sie geben mir wichtige Anhaltspunkte für die weitere Behandlung. 

Sie möchten Näheres über die Homöopathie wissen ? 

Was Hahnemann, der Begründer der Homöopathie, vor mehr als 200 Jahren entdeckte, war eine Revolution in der Medizin. Zuvor - und auch noch heute - wurde bzw. wird ein Gegenmittel zu einer bestehenden Krankheit gesucht, um diese zu heilen. Hahnemann fand jedoch heraus, dass eine Krankheit viel schneller und sanfter durch ein "ähnliches Mittel" geheilt wird. In vielen Versuchen stellte er fest, dass gesunde Menschen, die wiederholt eine bestimmte Substanz zu sich nahmen, Krankheitssymptome entwickelten, die sie vorher nicht hatten. Gleichzeitig fand er heraus, dass genau diese Substanzen bei Kranken eben solche Krankheitssymptome heilen konnten. Der Patient bekommt also ein sogenanntes Similimum verschrieben, also ein Arzneimittel, welches in der Lage ist, eine möglichst ähnliche Krankheit zu erzeugen. Nun "löscht" praktisch die eine Krankheit die andere, was aber nur gelingt, wenn sich beide möglichst ähnlich sind. Das Prinzip der Therapie lässt sich damit wie folgt formulieren:

                                                       Similia similibus curentur - Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt

Das homöopathische Arzneimittel trotz starker Verdünnung wirken können liegt daran, dass mit dem Homöopathika ein energetischer Reiz gesetzt wird, der den Körper dazu anregt, das eigene, verloren gegangene Gleichgewicht wieder herzustellen. Das, was die Homöopathie unter Krankheit versteht, ist ein Ausdruck des Körpers oder der Psyche, hervorgerufen durch ein Ungleichgewicht im System.

 

Seit Jahren ist es in der Presse en Vogue, zu schreiben, es gäbe keinen Wirknachweis für die Homöopathie. Dem ist nicht ganz so. Wir können zwar nicht erklären, wie die Homöopathie wirkt, aber Studien zeigen sehr wohl positive Wirkungen homöopathischer Mittel. Zur Studienlage, die diese Thesen unterstützen, finden Sie enstprechende Links unter dem Reiter Infos und Links

Was wird behandelt? 

Laut Hahnemann beginnt Krankheit immer im Zentrum des Menschen, dem energetisches Steuerungszentrum. Gelingt es, hier im Zentrum die "Fehlsteuerung" zu korrigieren, dann wird auch die Peripherie wieder gesund, d.h., es wird ein Gleichgewicht wieder hergestellt. 

 

Kern der Behandlung ist die Anregung der Selbstheilungs- bzw. Steuerungskräfte durch homöopathische Arzneien. 

Um das Mittel finden zu können, was den Kranken wieder in sein Gleichgewicht bringt, wird der ganze Mensch angeschaut, auch wenn dieser "nur" unter Rückenschmerzen oder Allergien leidet, es ist immer der ganze Mensch betroffen. 

Körper und Psyche beeinflussen einander - körperliche Probleme können zu psychischen Beschwerden führen und auch psychische Leiden können zu körperlichen Problemen werden. Deshalb kann man beides nicht voneinander trennen, denn beides macht den Menschen in seiner Gesamtheit aus. Also, auch hier erkennen wir, dass der ganze Mensch betrachtet werden muss. 

@ Fotalia Sonja Birkelbach

Es ist auch zunächst in der homöopathischen Behandlung nach klassischen Regeln ungewohnt, dass nicht nach der klinischen Diagnose bzw. dem Namen der Krankheit verschrieben wird, sondern nach dem individuellen Symptomenbild des Betroffenen. In der Homöopathie gibt es keine schematischen Lösungen für bestimmte Diagnosen. Und so ist es durchaus möglich, dass zehn Menschen mit z.B. Halsschmerzen zehn unterschiedliche Arzneien benötigen. Denn es gilt bei der Arzneisuche zu unterscheiden, was die Halsschmerzen ausgelöst hat, was die Schmerzen verbessert bzw. verschlechtert, wie sie sich anfühlen (brennen, stechen, drücken...) und ob zusammen mit den Halsschmerzen noch andere Symptome wie z.B. Kopfschmerzen, vermehrter Durst oder Reizbarkeit gekommen sind. Was dem "Nachbarn" geholfen hat, muss bei einem selbst noch lange nicht das richtige Mittel sein. Und es wird immer ein einziges Arzneimittel verabreicht. Es entspricht nicht den Regeln der klassischen Homöopathie, ein Gemisch aus mehreren Substanzen (sogenannte Komplexmittel) zu verordnen. Die Einzelmittelgabe ist ein herausstechendes Charakteristikum der Homöopathie.

Während zu Hahnemann`s Zeiten die klassische Homöopathie ihre größten Erfolge in der Behandlung von akuten Krankheiten und bei Epidemien vorweisen konnte, hat sie sich mittlerweile auch sehr in der  Behandlung chronischer Leiden verdient gemacht. Natürlich muss der Patient hier etwas Geduld aufbringen, denn eine Krankheit, die schon seit vielen Jahren oder gar Jahrzehnten besteht, benötigt i.d.R. eine längere Zeit der Behandlung. 

Die klassische Homöopathie setzt sich in den letzten Jahren immer mehr durch - ein Umstand, der nicht zuletzt durch ihre Erfolge bedingt ist. Zudem haben korrekt eingesetzte Homöopathika keine Nebenwirkungen.

@ Fotalia Björn Wylezich